Pressemitteilung

 

 

Bachmann begrüßt Berufung von Jörg Schallhorn zum Niedersächsischen Landesbranddirektor

 

Eineinhalb Jahre hat Innenminister Schünemann gebraucht, um das Versprechen an den Landesfeuerwehrverband Niedersachsen einzulösen, im „Landespräsidium für

Polizei, Brand- und Katastrophenschutz“ einen Landesbranddirektor gleichberechtigt dem Landespolizeidirektor „an die Seite zu stellen“.

 

Zwei „verunglückte Anläufe“ gingen dem voraus. Die erste Ausschreibung sah „nur“ die Suche nach einem Referatsleiter vor. Ein hochkarätiger Bewerber aus Niedersachsen hat sich daraufhin für eine Stelle in einem anderen Bundesland entschieden. Die zweite

Ausschreibung wurde von Bachmann ebenfalls kritisiert, da sie alternativ die Stellenbesetzung mit einem „Beamten des höheren allgemeinen Verwaltungsdienstes“ vorsah. Nach Bachmanns Kritik, sah sich Staatssekretär Meyerding „genötigt“ bei der

Delegiertenversammlung des Landesfeuerwehrverbandes in Celle zu versprechen, dass es – auch nach massiver Kritik aus den Reihen der Feuerwehren – auf jeden Fall ein feuerwehrtechnischer Beamter sein wird. Davor hatte Schünemann schon einmal geplant, die Stelle mit einem bei einer Landratswahl unterlegenen CDU-Wahlbewerber zu besetzen!

 

Bachmann: „Was lange währt, wird manchmal auch gut. Mit Jörg Schallhorn wird nun ein anerkannter Fachmann  aus Hamburg in unser Bundesland wechseln“.

 

Laut Bachmann warten auf Schallhorn „viele Baustellen“. Die SPD-Landtagsfraktion wird den neuen Landesbranddirektor nachhaltig unterstützen, die niedersächsischen Feuerwehren, den Katastrophenschutz und den Rettungsdienst „gut für die Zukunft aufzustellen“.

 

Der stellv. Vorsitzende des Arbeitskreises Innenpolitik der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen, Klaus-Peter Bachmann MdL, verbindet mit der Berufung Schallhorns jedoch auch die Erwartungshaltung, dass dieser auch der letztlich Verantwortliche für die Bereiche Katastrophenschutz und Rettungsdienst wird.

 

Bachmann: „Schallhorn hat schließlich in Hamburg nachhaltig bewiesen, dass er der kompetente Mann für alle Bereiche der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr ist, deshalb muss er auch in Niedersachsen für mehr als das Referat Brandschutz verantwortlich sein“.